4. Tag

wie gehabt, Wecker klingelt um 6:00 Uhr, Frühstück um 7:00 Uhr und los um 8:00 Uhr…

zum Frühstück gab es natürlich Rührei vom Strauss… schmeckt ein wenig anders als vom Huhn, würde ich sagen. 1 Straussen Ei entspricht ungefähr 24 Hühnereier… dazu gab es Gehacktes vom Strauss, auch sehr lekker… auch der Farm eigene Honig ist lekker… und es war insgesamt ein tolles Frühstücks Buffet…

wir starten so früh, damit wir auch früh an der Tropfsteinhöhle – Cango Cave – sind, dann sind die Massen noch nicht da…

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de.wikipedia.org/wiki/Cango_Caves

ich kenne die Höhle schon von vor 10 Jahren, sehr beeindruckend, hier wurden in einer großen Höhle für 30 Jahre Konzerte gegeben, von 1964-1994, aber wie immer macht der Mensch sich selbst vieles kaputt, es wurden ganz viele Stalaktiten und Stalagmite von den Zuhörern als Souvenir abgebrochen und mitgenommen… auch ist das Licht und der Atem und die abgegebene Körperwärme nicht gut für die Höhlen… früher sind die Besucher noch mit Öllampen durch die Höhlen gekrackselt… heute gibt es Strom und dadurch Licht, welches aber immer nur für die Gruppe angemacht und wenn man weitergeht wieder ausgemacht wird… Licht fördert den Algenwachstum und auch die abgegebene Körperwärme trägt dazu bei…

Der Weg führt 600 m in den Berg hinein , aber nur 40 m tief… wenn man die Abenteuertour macht, geht es noch einmal 600 Stufen in die Tiefe und man darf einen bestimmten Umfang nicht überschreiten, die engste Stelle ist nur 27 cm hoch… so oder so nichts für mich

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Willowmore

Benannt ist die 1864 gegründete Stadt nach dem Besitzer der Farm, auf deren Grund sie errichtet wurde, William Moore. Sie weist heute noch viele historische Bauwerke aus der Gründungszeit auf.

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auf dem Weg nach Willlowmore sind viele Angora Ziegen und Schafe zu sehen, Südafrika ist der größte Produzent für Angorawolle…beim Zwischenstop in Willowmore, haben wir homemade Fishcake(Fischboulette) bei einem Bäcker für umgerechnet ca. 0,60 € gekauft und sie waren noch warm… sehr lekker und sie muss gut gerochen haben, da wir die ganze Zeit einen streunenden Hund im Schlepptau hatten…

um 13:30 Uhr geht es weiter nach Graaff-Reinet… die Landschaft wird immer karger, wo vorher noch ein wenig Grün zu sehen war, ist jetzt schon alles trocken… und das schon am Frühlingsanfang… es hat zu wenig geregnet im Winter… generell fallen nur 200 – 300 ml Regen im Jahr pro Quadratkilometer… dieser Winter war so trocken, das die Stauseen fast leer sind… in Kapstadt ist das Wasser reguliert, die Bewohner dürfen nur sehr eingeschränkt Wasser nutzen, baden und sonstiger Luxus mit Wasser ist verboten…

Graaff-Reinet

de.wikipedia.org/wiki/Graaff-Reinet

 

Ankunft in Graaff-Reinet, früher als erwartet, da haben wir noch 1 Stunde Zeit, bevor es weiter geht… uns erwartet eine sehr schöne Anlage mit einzelnen Reihen- und Doppelhäusern im Kap holländischen Stil http://www.newmarkhotels.com/accommodation/hotels/drostdy-hotel/.. und mit einem Swimmingpool… da das Wetter heute warm und sonnig ist, entsteht der Beschluss, den Pool zu benutzten… der war noch kälter als der letzte… hier kamen wir auf die glorreiche Idee uns einen Capuccino an den Pool zu bestellen… dauerte eine Ewigkeit, eben afrikanisches Tempo… und schon mussten wir hetzen…

Um 17:00 Uhr startet unsere Tour zum Camdeboo-Nationalpark, die Stadt Graaff-Reinet ist komplett vom Nationalpark umgeben. einzigartig in SA. Hier fahren wir hoch in die Berge, um uns die Gegend von oben anzusehen und den Sonnenuntergang im Valley of Desolation bei einem Sundowner zu geniessen… und bei dem Wetter heute war das optimal – warm und wolkenlos…

https://de.wikipedia.org/wiki/Camdeboo-Nationalpark

Spandaukop SAM 8090

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danach zum Abendessen und zurück zum Hotel… auf dem Weg dahin lag eine Kirche

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