10. Tag

Start um 9:00 Uhr… Wetter ist nicht so toll, es bezieht sich… erst geht es wieder über eine Sandpiste und dann auf die Autobahn, die hier immer wieder erstaunlich leer ist… auch da in Südafrika die Bahn nur für den Güterverkehr genutzt wird…

unterwegs fängt es an zu nieseln… was für die Natur natürlich gut ist und so richtig warm ist es auch nicht, da es windig ist…

wir fahren zum Tsitsikamma National Park und besichtigen den wohl ältesten Yellow Tree… er soll an die 800 Jahre alt sein…

Der Big Tree, ein rund 800 Jahre alter Yellowwood-Baum. Seine Höhe beträgt 37 m, der Stamm ist alleine 18 m hoch, hat einen Umfang von rund 9 m und ein Volumen von über 50 m³. Er steht rund 500 m weit im Inneren des Waldes.

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früher wurden soviele Bäume abgeholzt, dass es inzwischen nur noch ganz wenige gibt… das Holz ist sehr wertvoll und es werden maximal 3 Bäume pro Jahr gefällt und versteigert… der Baum wächst extrem langsam, dass ist das Problem… das Holz ist Gelb unter der Rinde, daher der Name.. hier entsteht ein neues Besucherzentrum… die Toilette steht schon…, das Haus wird herum gebaut…

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danach geht es ein Stück weiter, an die Küste zum Storms River Mouth… sehr beeindruckende Landschaft und Küste…

Storms River Bridge – Diese Hängebrücke erstreckt sich über die Mündung des Storm River, der an dieser Stelle 69 m breit und 9 m tief ist. Die im Jahr 2006 erneuerte Brücke ist 77 m lang und kann schon etwas schaukeln wenn man sie überquert. Ihre Tragkraft beträgt 2.250 kg, sie ist für 25 Personen zugelassen. Der Spaziergang vom Hauptcamp hierher führt duch den Wald, aber auf gut ausgebauten Wegen mit zahlreichen Stufen. Auf dem Rückweg kann man nochmals 2 Hängebrücken passieren, sie sind nur 39,5 m und 50,5 m lang.

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Der Tsitsikamma National Park ist ein relativ kleiner, aber wunderschöner Nationalpark an der Grenze der Provinzen Western Cape und Eastern Cape. Geprägt von den warmen Strömungen des Indischen Ozean und den ganzjährig angenehmen, gleichbleibenden Temperaturen hat sich hier eine nahezu tropische Vegetation entwickelt, die noch in ihrer ursprünglichen, wilden Form erhalten ist. Und nicht umsonst heißt Tsitsikamma in der Sprache der früher hier lebenden Khoi-San so viel wie „wasserreicher Platz“, denn hier an der Küste regnet es viel öfter, als im sehr trockenen Hinterland. Eine große Anzahl an Vögeln belebt diesen Ort, allen voran der Knysna Turaco (lat. Tauraco corythaix, in Südafrika bekannt unter Knysna Lourie) und eine Schar kleiner Kolibris, sowie viele verschiedene Wasservögel. In den Wäldern finden sich sogar kleine Antilopen und mit etwas Glück sieht man neben Delphinen und Walen auch noch Otter in den Klippen. Der Otter Trail ein mehrtägiger Wanderweg ist immerhin nach ihnen benannt.

Der Park besteht vom prinzip aus zwei Teilen. Einmal dem Nature’s Valley im Westen, einem recht unberührten und wenig überlaufenem Ort und dem Storms River-Teil im Osten, mit dem großen Hauptcamp und der Storms River Bridge.

Camping und auch Hütten und Häuser kann man mieten…

Storms River Mouth Restcamp – dieses befindet sich in der Nähe des Storms River und ist sehr einfach über die Zufahrtsstraße der N2 zu erreichen. Es ist ein großes Camp mit Restaurant, Shop und einer Vielzahl an Hütten. Allerdings sind diese entlang des Strandes aufgereiht, sodaß man sich doch ungestört fühlen kann. Hier gibt es eine Reihe möglicher Unterkünfte.

Nature’s Valley Restcamp – 40 km westlich vom Storms River befindet sich dieses einfache Camp. Hier gibt es entweder 2-Bett-Hütten mit Gemeinschaftstoilette oder die Möglichkeit zum Campen, allerdings unter einfachen Bedingungen.

hier wurden Wege und 3 Hängebrücken angelegt, damit man entspannt durch die Natur gehen kann… im Frühjahr ist es noch halbwegs ruhig hier, es waren nur 3-4 Reisebusse vor Ort und zum Glück waren wir recht früh hier, die Busse kamen, als wir durch waren… im Sommer ist es wohl ganz schlimm hier…

Storms River Bridge – Diese Hängebrücke erstreckt sich über die Mündung des Storm River, der an dieser Stelle 69 m breit und 9 m tief ist. Die im Jahr 2006 erneuerte Brücke ist 77 m lang und kann schon etwas schaukeln wenn man sie überquert. Ihre Tragkraft beträgt 2.250 kg, sie ist für 25 Personen zugelassen. Der Spaziergang vom Hauptcamp hierher führt duch den Wald, aber auf gut ausgebauten Wegen mit zahlreichen Stufen. Auf dem Rückweg kann man nochmals 2 Hängebrücken passieren, sie sind nur 39,5 m und 50,5 m lang.

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auf dem Rückweg zum Treffpunkt haben wir eine riesige Delphinschule gesehen, die in den recht hohen Wellen gespielt hat… leider habe ich sie so schnell nicht mit der Kamera einfangen können… dafür etliche Klippschliefer…

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wir bleiben in dem Nationalpark, fahren noch ein Stück weiter zu dem inzwischen nicht mehr höchsten Bunjee Jumping, sondern nur noch Dritt höchster… 213 m freier Fall… nichts für mich… oben fahren die Autos über die Brücke und unten in der Mitte wird gesprungen…

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dieses Schild hing hier auf der Toilette… sehr merkwürdig…

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weiter ging es nach Plettenberg Bay, wo wir entspannt, bis zum Abendessen, den Nachmittag verbracht haben… das viele sitzen und ständige Essen, wird nicht von allen so empfunden, wird daran Schuld sein, dass ich, wie von unserer Reiseleiterin schon angesagt, mit 3 kg mehr nach Hause komme… heute waren wir in einem Restaurant, was authentische afrikanische (mosambikanische) Küche bietet und vor allem riesige Portionen…

und wieder ein tolles Guesthouse…

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so… Schluß für heute, ist spät und ich bin müde… morgen geht es auf Waltour und Wanderung…

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